Nach wie vor werden vor allem im Veredelungsverkehr grössere Mengen Milchbestandteile wie Milchpulver und Butterreinfett importiert. Diese Milchbestandteile wurden früher mindestens zum Teil aus Schweizer Milch produziert. In den vergangenen Jahren mit dem hohem Schweizer Preisniveau wechselten die Schoggi- und Guetzlihersteller auf ausländische Rohstoffe für Exportprodukte, weil die Schweizer Milch mit besserer Wertschöpfung in andere Kanäle verkauft werden konnte. Dies nun kurzfristig wieder zu ändern ist schwierig, weil auch die Hersteller mit ihren Lieferanten Verträge haben und sie sich durch diversifizierte Lieferantenportfolios absichern wollen. Das braucht also Zeit. Weitere Mengen kommen in Form von Käse, vor allem Mozzarella und Frischkäse, in die Schweiz. Auch hier müssen wir den Druck hochhalten und insbesondere bei Mozzarella für die Gastronomie mit Schweizer Ware eine echte und langfristige Alternative anbieten, auch wenn es ein sehr preissensibler Kanal ist. Und nicht zuletzt können hier auch die Endkonsumenten durch ihren Kaufentscheid am Kühlregal mithelfen.